Vorbereitet auf den Ausnahmezustand: Resilienz im Gesundheitswesen
Shownotes
Krankenhäuser stehen heute vor immer größeren Herausforderungen. Steigender Kostendruck, Fachkräftemangel, neue regulatorische Anforderungen und eine zunehmende Abhängigkeit von digitalen Systemen erfordern ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit. Gleichzeitig müssen Krankenhäuser auch in außergewöhnlichen Situationen handlungsfähig bleiben, sei es bei Ausfällen kritischer Prozesse, Evakuierungen, Cyberangriffen oder anderen Krisenszenarien. In dieser Folge von FOCUS ON Modern Workplace sprechen wir darüber, warum Resilienz zu einer der zentralen Zukunftsaufgaben im Gesundheitswesen geworden ist und was resiliente Organisationen wirklich auszeichnet.
Wir beleuchten die Rolle von Business Continuity Management (BCM) und zeigen, wie Krankenhäuser kritische Prozesse identifizieren, Risiken bewerten und sich auf Not- und Ausnahmesituationen vorbereiten können. Dabei erfahrt ihr, warum gute Pläne allein nicht ausreichen und weshalb echte Handlungsfähigkeit erst dann entsteht, wenn Mitarbeitende auch unter Druck sicher handeln können. Deshalb betrachten wir ebenso die Perspektive des Change Managements und sprechen über Kommunikation, Vertrauen, Führung sowie den Umgang mit Unsicherheit und Veränderung.
Anhand konkreter Praxisbeispiele diskutieren wir im Anschluss, warum Resilienz immer das Zusammenspiel von Menschen, Prozessen und Technologie erfordert. Wir räumen mit verbreiteten Missverständnissen rund um BCM und Change Management auf und werfen einen Blick auf zukünftige Entwicklungen wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und steigende regulatorische Anforderungen.
Eine Folge für alle, die Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen ganzheitlich auf die Herausforderungen von morgen vorbereiten wollen.
Wir freuen uns über Feedback und Anregungen. Gerne per E-Mail an podcast@sva.de.
Transkript anzeigen
00:00:14: Fabi, es war richtig, richtig heiß die letzten Tage.
00:00:20: Ja das wars.
00:00:23: Deutschland und andere Teile in Europa haben ihre heißesten Tage erlebt seit Beginn der Wetteraufzeichnung.
00:00:36: Es war wirklich, wirklich, echt heiß!
00:00:41: Wir können's ja auch vielleicht wieder sagen wir sind gerade in Berlin und sitzen zusammen Und die A-II vom Magdeburg nach Berlin war nicht befahrbar, weil der Beton aufgeplatzt ist.
00:00:51: Wie bist du dann hergekommen?
00:00:53: Über die Landstraße.
00:00:55: Ja und da stellen sich natürlich noch ganz andere Fragen.
00:00:58: Wir können von einem Ausnahmezustand sprechen denke ich.
00:01:02: Ja hoffentlich!
00:01:04: Das ist ja die große Sorge dass es hoffentlich ein Ausnahmezustand bleibt sich jeder Sommer oder auch noch die kommenden Sommermonate, weil ganz ehrlich der Sommer hat er gerade das angefangen.
00:01:15: Ja.
00:01:17: Das ist hoffentlich tatsächlich nur eine Ausnahmesituation wahr.
00:01:22: aber nichtsdestotrotz muss man sich natürlich Gedanken machen wie wir in Zukunft mit Ähnlichheit... Das muss ja nicht immer gleich einundvierzig vierzig Grad sein, aber selbst dauerhaft, siebenunddreißig, achten dreißig sind ja für die Region auch nicht normal.
00:01:35: Und an der Stelle müssen wir uns ja dann auch Gedanken machen, wie wir langfristig mit so was halt umgehen.
00:01:39: Gerade wenn ich zum Beispiel halt an Krankenhäuser denke oder Senioren heime wo es vielleicht Flächendecken noch überhaupt keine Kühlungssysteme gibt wie Klimaanlagen oder sowas um die Patienten für solche Temperaturen in den Gebäuden zu schützen und genau darum soll's heute gehen.
00:01:59: Was passiert?
00:02:01: In einem Krankenhaus, wenn plötzlich nicht mehr der Normalbetrieb laufen kann und Organisationen und Menschen trotzdem handlungsfähig sein müssen.
00:02:10: Und damit willkommen zum Podcast Focus on Modern Workplace, dem Podcast für alle die moderne Arbeit leben und gestalten wollen!
00:02:19: Wir sprechen über Trends, Technologien und Erfahrungen aus der Praxis rund um den modernen Arbeitsplatz.
00:02:24: Ich bin Christoph Seitzborn Liedkonseiten Collaboration & Information Management im Fachbereich Modern Workplaces der SVA Fahrwinner zu warten, System Engineer im Fachbereich Modern Workplace in der Region Nordost seit ein paar Tagen.
00:02:46: Ja und ich denke wir können da sicherlich nicht alleine drüber reden weil da haben wir würde jetzt einmal mal auch von dir überhaupten nicht die passende Expertise?
00:02:56: Das ist voll wahr!
00:02:57: Und deswegen haben wir noch heute natürlich wieder zwei ... ... wundervolle Gäste an unserer Zeit.
00:03:02: Einmal die Rebecca und einmal die Berbel.
00:03:05: Fangen wir einfach bei Rebecca an, stelle ich gerne vor!
00:03:07: Hallo, ich bin die Rebecca Mergett Ich bin Change Manager im Bereich Modern Workplace Transformation Im Fachbereich Modern Work Place Und hier in Berlin tatsächlich ansässig.
00:03:19: Ja
00:03:20: Sehr gut, danke!
00:03:21: Und dann machen wir doch direkt mit der Berbel weiter.
00:03:23: Stellt euch auch gerne vor.
00:03:24: Ja hi, ich meine Berbel Rieder im Bereich Business Continuity Management unterwegs und ich berate genau zu diesen Themen, die ihr gerade schon angesprochen habt.
00:03:34: Unternehmen in unterschiedlichen Bereichen aber allerdings auch mit einem Schwerpunkt um Healthcare-Umfeld?
00:03:40: Sehr gut!
00:03:41: Vielen Dank euch dass ihr dabei seid heute und Fabio und ich haben es grad mal so aus dem Alltag beschrieben.
00:03:49: Aber das sind ja durchaus Themen wo ihr euch auch nähergehend mit beschäftigt.
00:03:56: Und die Frage ist ja, warum wird diese Resilienz in Krankenhäusern zunehmend überlebenswichtig?
00:04:08: Tatsächlich ist es so dass die Kliniken heutzutage wirklich viel mehr Herausforderungen zu bottlen haben als das noch vor einigen Jahren oder Jahrzehnten zu tun hatten.
00:04:19: Wir sprechen nicht mehr nur davon Patienten aufnehmen, versorgen und entlassen müssen.
00:04:26: Sondern das geht mehr und mehr in richtigen.
00:04:29: Digitalisierung, Fachkräftemängel, die ein großes Thema sind.
00:04:36: Plötzlich fallen kritische Systeme aus als.
00:04:38: es ist nicht mehr so wie früher dass der Arzt da steht und sagt zu gut ich behandle jetzt dem Patienten und Gutes sondern wir müssen wirklich Prozesse eingehalten werden andere Fachbereiche mit hinzugezogen werden.
00:04:51: Das ist eben ein immer größer werdender Punkt, gerade im Hellscare-Umfeld.
00:04:58: Dass die Aufgaben sehr viel komplexer werden.
00:05:00: und je komplexe die Aufgabe werden umso größer wird dann auch die Herausforderung den ganzen Laden in ganzem Betrieb am Laufen zu halten.
00:05:09: Da spielen sehr viele Themen mit rein gerade unter dem Aspekt, wie wir ihn eben jetzt gerade hatten mit Hitze.
00:05:17: Das ist für eine Klinik per se erst mal nichts Außergewöhnliches.
00:05:21: die behandeln ihre Hitzepatienten gar kein Thema.
00:05:24: aber und damit beschäftigen wir uns auch im BCM was es wenn's meiner eigenen Organisation schlecht geht wenn es da Probleme gibt.
00:05:32: und das haben wir eben.
00:05:33: Es fallen ja Klimageräte aus, es fallen dir Transportwege aus.
00:05:38: ihr habt die A zwei besprochen.
00:05:40: Wir haben noch ein paar andere Autobahnabschnitte in und um Berlin, die ausfallen.
00:05:44: Wir haben in Brandenburg mittlerweile das Land oder das Bundesland mit den größten Waldbrand vorkommen.
00:05:53: Das waren Themen von denen haben wir vor einigen Jahren noch nicht gesprochen Und dass sind eben Einflüsse, die von außen kommen, die sehr schnell kritisch werden können.
00:06:02: Aber jetzt hat es so die Waldbrände erwähnt.
00:06:06: Was kann ich mir vorstellen?
00:06:08: Also was macht der Waldbrand?
00:06:11: Oder wie gefährdet der Waldbrand mein Krankenhaus?
00:06:14: Tatsächlich, wenn du gerade mittlerweile acht Jahre zurück schaust, hatten wir in den Jahr zwei Tausend Achtzehn knapp fünfzig Kilometer südlich von hier einen relativ großen Waldbrand bei Beelitz.
00:06:25: Dort angesiedelt ein großen Reha-Klinikbetrieb mit weit über tausend Mitarbeitern, knapp zweihundert Patienten die dort versorgt werden wunderschön eingebettet zwischen zwei Autobahnenabschnitten Und auf einer Seite der Autobahn hat es gebrannt.
00:06:44: Die Feuerwehr ist hingegangen, hat dann eben auch tatsächlich die Autobahn gesperrt.
00:06:50: Somit hatten wir schon mal den Punkt Es kam zu dieser Klinik, es kam kein Personal nach.
00:06:57: Es war die Versorgung eingeschränkt Patienten kamen nicht mehr dazu bzw.
00:07:03: konnten abverlegt werden.
00:07:05: Also du hast eben auch Themen dass das Alltägliche Versorgungsstränge einfach unterbrochen werden können.
00:07:13: Und dazu kommt ein ganz nicht unerheblicher Punkt und das ist ein wunderschönes Beispiel eben auch, warum das gerade so wichtig ist dass du Menschen mitnehmen musst?
00:07:24: Du hast plötzlich Personen da bei denen es ums eigene Hab und Gut geht.
00:07:28: Da steht plötzlich das eigene Haus vielleicht kurz davor, dass in Flammen steht, dass es evakuiert wird.
00:07:37: konzentrierst du dich nicht unbedingt mehr auf die Arbeit, wenn das eben wirklich absolut unerwartet kommt.
00:07:42: Wenn das ein neues Ereignis ist und du bist dann sehr zwiegespalten.
00:07:46: Wir haben gerade im Hellscare wirklich wunderbare Mitarbeitende für ihre Arbeit brennen, die das als Berufung sehen.
00:07:56: Die würden niemals den Patienten irgendwo stehen lassen.
00:07:59: und gleichzeitig klopft noch was anderes an uns sagt, mein Zuhause ist gefährdet und das macht es eben extrem gefährlich.
00:08:07: Das haben wir auch in anderen Bereichen.
00:08:09: aber gerade da zeigt sich dann doch sehr schnell und so haben wir sehr viele Einflüsse die vielleicht im ersten Moment nichts mit einer Klinik zu tun haben, die da sehr schnell reinkommen zunehmende Cyberangriffe, die wir feststellen vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz wenn diverse Hinweise kommen.
00:08:31: Wir müssen uns Gedanken machen über CBRN gefahren, Radionokliare gefahren oder sonstiges.
00:08:37: Es ist im ersten Moment immer eine klinik ankern Ankunftsort und Ganz, ganz oft vergessen wir die Menschen dabei, die da drin arbeiten und bei denen es eben dann auch darum geht sich selbst zu schützen.
00:08:50: Und eben mit diesen neuen Herausforderungen umzugehen?
00:08:54: Ja das ist ein schöner Übergang.
00:08:57: Bärbel hat schon angesprochen gehabt was passiert eigentlich mit den Menschen?
00:09:02: weil wir denken natürlich immer auch in erster Linie an die Patienten.
00:09:06: aber was passiert auf den anderen mit einer Situation konfrontiert werden, die sie vielleicht vorher noch nie hatten.
00:09:16: Das ganz extreme Szenario ist natürlich Covid wo auch kein Abschluss erstmal da war also es war erst mal nicht in Sicht wann das wieder aufhört und hat sich ja gezeigt dass es mehrere Jahre gedauert hat.
00:09:34: Menschen, die ihre eigenen Ängste und Sorgen damit haben wie bei so einem Brand.
00:09:40: Wo es heißt okay man hat ungut geferdert oder was ist eigentlich passiert gerade mit meiner Familie auch?
00:09:46: Die trotzdem in ihrem Arbeitsumfeld funktionieren müssen weil wir reden hier wortwörtlich über Leben und Tod von den Patienten.
00:09:54: Man kann dann nicht einfach nur mit fünfzig Prozent bei der Arbeit sein und das nötigste machen.
00:09:59: nein man muss immer hundert prozent leisten Und da sind die Mitarbeiter im Krankenhaus ein sehr gefordert
00:10:06: und
00:10:08: ist da einfach auch sehr viel Last auf den Schultern.
00:10:11: Bin ich voll bei euch, vielen Dank auf jeden Fall schon mal für die Ausführung!
00:10:16: Ich glaube auch hier sieht man wir haben das ja in vielen vielen unserer Podcasts schon thematisiert dass der Faktor Mensch natürlich auch ein ganz ganz großer ist egal ob das jetzt klassische IT-Sachen sind oder halt solche Themen wie im Healthcare Bereich Und darauf legen wir auch immer sehr viel Wert und deswegen finde ich das auch gut, dass wir das heute mal wieder thematisieren.
00:10:41: Nichtsdestotrotz würde ich vielleicht ganz gerne nochmal ein bisschen vom Adoption Change Management vielleicht noch einmal ein bisschen weg und eher zum BCM.
00:10:50: Bärbel du hast gesagt bist in unserem BCM Team Business Continuity Management?
00:10:55: Ja Was ist das denn überhaupt?
00:10:57: was macht ihr da
00:10:58: Genau, also wir beraten Unternehmen wie sie ihren Geschäftsbetrieb fortführen können wenn unerwartete Ereignisse eintreffen.
00:11:10: Wie gesagt sei es ein Cyberangriff, sei das mir ein kritisches System ausfällt, sei der Wald neben mir brennt, sei dass der Keller unter Wasser steht, meine IT bedroht ist, Amoklagen
00:11:26: etc.,
00:11:28: den schönen Vorteil im BCM an der einen oder anderen Stelle.
00:11:31: Wir reden immer von Worst Case-Szenarien, also wir malen uns tatsächlich aus was am schlimmsten passieren könnte und wie wir das jeweilige Unternehmen dazu absichern können dass sie eben ein bisschen ruhiger schlafen können mit all den Anforderungen die da eben noch links und rechts auch auf Sie warten aber dass ich eben nicht neben all diesen Themen mir noch Gedanken machen muss.
00:11:55: gibt es denn meinem Betrieb dann irgendwie in zwei Monaten noch, weil eben dieses jenes welches Ereignis eintritt.
00:12:02: Wir gehen meist nach dem BSI-Standort
00:12:08: zw.,
00:12:08: vier vor.
00:12:09: gerade die Kollegen aus dem ISMS-Umfeld kommen die Standorte natürlich sehr bekannt vor.
00:12:15: wir gehen Risiken durch bewerten diese und schauen dann auch Was ist denn für das Unternehmen am zutreffendsten, was ist am wahrscheinlichsten und worüber reden wir?
00:12:25: Und ganz wichtig an der Stelle eben auch wie lange können denn die einzelnen Zeit also die einzelne Prozesse ausfallen.
00:12:34: Also wir sprechen im größten Maße immer von einer Zeitkritikalität.
00:12:39: Die SMS hat ja drei großen Punkte mit CIA.
00:12:45: Wir sind nur beim A, wir sind nur bei der Verfügbarkeit und der Availability.
00:12:50: Und das ist eben der größte Punkt, dass man sicherstellen kann.
00:12:55: Du hattest den BSI, glaube ich gerade genannt?
00:13:01: Kannst du da zwei bis drei Beispiele nennen was was dir vorgibt?
00:13:05: oder ist ja meistens nicht keine Vorgabe sondern eher eine Empfehlung oder sowas sein?
00:13:09: Kannste da zwei, drei Beispiele nennen?
00:13:12: Ja klar!
00:13:12: Das BSI gibt an dieser Stelle Themen vor hat viele Unternehmen und Organisationen bewertet, und hat quasi Handlungsempfehlungen herausgegeben.
00:13:24: Die man bestmöglichst über möglichst viele Unternehmen auch legen kann funktioniert nicht immer zu hundert Prozent.
00:13:32: aber es sind Handlungsinweise die uns auch das BSI mitvorgibt wo man einfach so ein bisschen Hilfe suchen kann.
00:13:39: wichtig ist aber nichtsdestotrotz dass wir die Organisation jeweils wirklich als Individuum ansehen und auch sämtliche Besonderheiten.
00:13:50: Und die Kultur der Unternehmen eben auch berücksichtigen und mit einfließen lassen, gerade da sind wir eben auch wieder im Change mit drin.
00:13:59: Die Kultur wird ja grade auf einen Mitarbeitenden gestützt und das ist gerade so den Spagat, den wir finden müssen.
00:14:06: also wir haben auf der einen Seite Leider Gott ist an vielen Stellen, dass wir in den ersten Momenten gerade mit IT-Leitern, mit Informationssicherheitsbeauftragten sprechen.
00:14:16: Das ist persönlich falsch.
00:14:18: Meistens können die uns aber nur ein Teil Auskunft geben und dann geht es eben los das wir auf der Suche sind nach dem richtigen Ansprechpartnern, dass man dann eben versuchen müssen Kollegen oder Mitarbeitende beim Kunden zu finden, die uns wirklich gesamtheitlich Auskunft geben können.
00:14:38: Und dann kommen wir eben sehr schnell in die unterschiedlichsten Bereiche rein.
00:14:42: Also gerade das Thema Kundendurchdringung haben wir im Bereich des BCM sehr umfassend, weil es kaum einen Bereich gibt den wir nicht mit anfassen, den man nicht berücksichtigen, den wir anschauen.
00:14:53: und wie gesagt das Wichtige ist dass wir mit den Kunden offen ehrlich und transparent umgehen also auch so viel Vertrauen schenken, dass sie uns unsere Prozesse aufzeichnen mitgeben.
00:15:10: Das ist zwar immer in der Theorie schön gesprochen.
00:15:12: also da haben wir eben dann diesen Punkt zum PSI rüber.
00:15:15: die sagen ja das muss der Prozess aufgezeichnet werden und dann bewertet ihr den.
00:15:20: Wir stellen aber immer wieder mal ganz gerne fest dass die Prozesse nicht unbedingt so niedergeschrieben und aufgeführt sind, wie sie tatsächlich laufen.
00:15:29: Das kommt zum einen das Kollegen und Mitarbeitende Angst haben vielleicht um ihre Jobs Angst haben ich mache das ja vielleicht an der ein oder anderen Stelle falsch usw.
00:15:41: Und es würde damit vielleicht in Anführungszeichen auffliegen.
00:15:46: gerade vor diesem Thema stehen wir eben immer wieder.
00:15:49: Das hört
00:15:49: man ja auch ganz häufig von den Kollegen aus dem Prozessmanagement, die da auch unsere Kunden und die Unternehmen hingehen beraten dass diese Sorge ja gerade bei der Identifizierung von Prozessen und der Definition der Prozesse dann immer auch so ein gewisser Widerstand herrscht wo er dann oft auch dann ACM zum Thema kommt bevor wir zu ACM kommen.
00:16:12: vielleicht würde ich aber noch eine Frage stellen zum BCM.
00:16:16: Wenn ich das richtig verstehe, dann geht ihr gar nicht so sehr auf die möglichen Gründe und Ursachen hin.
00:16:25: Wieso etwas passieren kann?
00:16:27: Ihr malt jetzt nicht den Teufel an die Wand zu von wegen.
00:16:29: Da kommt der nächste Waldbrand oder ... Das Rechenzentrum fällt aus weil es eine Überflutung gibt oder was auch immer sondern es geht eher darum zu sagen was muss halt im worst case und egal wieso dieser worstcase zustande kommt ob es nun eben ein hack war der von von außen reingebracht wurde oder ob seit einer natur katastrophen oder einen natürlichen umstand hatte sondern es geht eher darum dann wirklich zu sagen hey lass uns einfach definieren was hat im worstcase egal wie so weshalb wir machen müssen um weiterhin handlungsfähig zu sein.
00:17:11: Und das halt eben nicht nur im Krankenhausumfeld, das ist natürlich heute in der Folge unser Schwerpunkt-Thema.
00:17:15: aber eigentlich geht es ja doch um alle anderen Unternehmen, sei es nun ein produktives Gewerbe oder einen Dienstleister oder auch öffentliche Verwaltung, korrekt?
00:17:26: Genau so!
00:17:28: Wobei wir in vielen anderen Branchen das Thema haben dass die Digitalisierung eben sehr stark schon vorangeschritten ist.
00:17:36: Das ist ein Thema.
00:17:38: sowohl Rebecca als auch ich habe in Kliniken bereits gearbeitet, die Leute ticken anders.
00:17:44: also das ist wirklich dieser Punkt.
00:17:46: sie haben sich für einen Job am Bett entschieden und genau das ist eben dieser Punkt.
00:17:56: Du kommst eben ganz schnell in Gespräche mit den dreizehn Jahren.
00:18:00: Das machen wir auch schon seit hunderten von Jahren so, warum sollten wir das jetzt ändern?
00:18:05: Warum sollten wir denn das jetzt aufschreiben?
00:18:07: Warum möchtest du denn das wissen?
00:18:09: Es hat doch bis jetzt immer funktioniert.
00:18:10: Das sind eben diese Aussagen die wir ständig hören.
00:18:13: und dann kommt natürlich noch dazu gerade im Krankenhauswesen ja seit hundert Jahren zum Teil.
00:18:19: aber es ist ein umfällt, was sich unheimlich schnell trotzdem auch verändert.
00:18:24: Ob das jetzt von der Fachlichkeit ist?
00:18:25: Ob es Pflege oder Medizin ist?
00:18:27: Das sind zwei Professionen in der Therapie, die sich immer wieder wandeln und die immer wieder am Ball der Zeit ... Ball derzeit heißt du so bleiben
00:18:37: müssen?
00:18:37: Wenn du möchtest, ist es Ball der zeit!
00:18:39: Ich finde ich gut mit Sprüchen.
00:18:42: Na ja gut auf jeden Fall ist es halt einfach wirklich ein sehr, sehr schnell wechselndes.
00:18:48: und dann Und wenn man jetzt nur schaut, das ist nur die Profession.
00:18:51: Aber dann kommt natürlich die Digitalisierung dazu was ein Riesenbatzen ist.
00:18:55: Dann kommen die rechtlichen Rahmenbedingungen immer wieder dazu.
00:18:58: Jede Regierung möchte sich da natürlich neu einbringen.
00:19:01: also es ist nicht so wo man sagt ja wir stabilisieren das jetzt und dann läuft das für ein paar Jahre weil das ändert sich jährlich und dementsprechend sind auch immer wieder neue Herausforderungen mit denen sich die Mitarbeiter auseinandersetzen müssen.
00:19:16: Das ist nicht mal nur eine neue Tool-Einführung, das sind teilweise mehrere neue Tool Einführungen.
00:19:23: Wir setzen uns jetzt mal mit KI auseinander, sondern KI bedeutet in so einem Unternehmen vieles verschiedene Administrativ, Medizinisch und Pflegerisch.
00:19:31: also das sind wirklich viele Themen.
00:19:34: Ja und genau das ist das Thema, dass wir eben ganz im Sinne eines Management-Prozesses einen kontinuierlichen Prozess haben.
00:19:41: Der sich ständig verändert den wir immer wieder überprüfen und anpassen müssen und jedes mal neu reinschauen müssen und die Worst Case-Szenarien sich auch in der ein oder anderen Stelle verändern.
00:19:53: wie gesagt vor ein paar Jahren haben wir noch nicht an hier zu gedacht mittlerweile ist sie nicht mehr wegzudenken.
00:19:58: Und gerade wenn wir von Prozessen reden, ist es natürlich so.
00:20:01: Ja viele Prozesse sind noch nicht aufgenommen weil sie halt einfach auch gelebt werden.
00:20:05: jetzt immer mehr auch mit dem Thema Digitalisierung und gerade wenn mir auch vom KI Reden müssen aber Prozisse aufgenommen werden.
00:20:12: dementsprechend wenn wir in Krankenhäusern kommen betrifft uns das natürlich auch sehr stark dass wir hinkommen und Prozese noch nicht Aufgenommen werden was aber für BCM zum Beispiel auch sehr sehr wichtig ist.
00:20:22: Und Angst spielt eine Rolle natürlich, aber auch selbst wenn Prozesse aufgenommen werden.
00:20:27: Es sind ja lebende Prozese und es ist halt ganz häufig so, man nimmt mal einen Prozess, man schreibt ihn auf aus den Augen, aus dem Sinn und eigentlich müsste das kontinuierlich angepasst werden.
00:20:38: also neue Rollen kommen auch da hinzu.
00:20:44: oder glaube ich zumindest mir vorstellen zu können, dass die Herausforderung noch viel größer ist.
00:20:48: Weil wo willst du eigentlich die Zeit hernehmen?
00:20:51: Ich meine es ist uns allen bekannt das sei so aus dem Familienkreis oder bekannten ferneverwandte Kollegen was auch immer in Krankenhäusern herrscht einfach nicht sowas wie ja dann haben wir halt noch ein bisschen Zeit um irgendwas anderes zu machen.
00:21:04: ganz im Gegenteil da wird er ständig auf die Uhr geguckt weil die Krankenkassen eben auch Knapp bei Kasse sind und die Krankenhäuser irgendwie halt ihr Geld verdienen müssen.
00:21:13: Und irgendwo hängt aber natürlich immer das auch an Gesundheit und Leben, halt irgendwann alles fest.
00:21:22: Und da jetzt irgendwie Leute rauszuziehen und zu sagen ja wir müssen jetzt aber erstmal eure Prozesse aufnehmen, sei es nur über den Pflegern, Krankenschwestern, Ärzteinnen oder so wo will man die Zeit natürlich auch her nehmen dafür?
00:21:34: Dann kommt noch dazu dass diese Prozeste sich wie du gerade gesagt hast auch noch eventuell sogar wöchentlich.
00:21:40: Das wäre jetzt sehr worst case, aber man weiß natürlich.
00:21:42: Aber auf jeden Fall nicht in einem Rahmen wie von das nächstes Mal ändert sich dieser Prozess in drei Jahren?
00:21:46: Nein wahrscheinlich nicht sondern viel früher schon wieder.
00:21:48: Das heißt wir müssen ja kontinuierlich dort diese Zeit investieren und das stelle ich mir gerade im Krankenhaus ungefähr noch viel schwerer vor ohne dass jetzt halt bei den anderen Unternehmen irgendwie halt malig zu reden so von wegen ihr habt mehr zeit oder sowas?
00:22:02: Natürlich nicht weil Zeit ist immer Geld.
00:22:04: aber hier hängt spürt man es natürlich halt brutal natürlich einfach auch noch direkt.
00:22:12: Auf jeden Fall, da würde man natürlich ein bisschen zu sehr jetzt in die Tiefe gehen mit der Finanzierung der einzelnen Positionen im Krankenhaus was natürlich auch noch mal sehr speziell ist.
00:22:21: aber wir müssen natürlich sagen bei der SVA haben wir einen ganzen Bereich den Healthcare-Bereich der sich da sehr in der Tiefe mit auskennt wo Experten wie die Katrin Cicora drin arbeiten die einfach
00:22:34: da
00:22:35: wirklich ein sehr sehr tiefes Verständnis fürs Krankenhauswesen auch mitbringen.
00:22:39: Ja und gerade so, also einen Punkt den wir auch nicht vergessen dürfen warum das jetzt auch grad so groß auffällt.
00:22:46: Wir haben eben in den letzten Jahren das Thema gehabt des Krankenhaus Zukunftsgesetzes wo eben sehr stark das Thema der Digitalisierung und Automatisierung im Vordergrund stand.
00:22:59: Also wir sehen an der einen oder anderen Stelle OP-Roboter, die eingesetzt werden.
00:23:04: heute Morgen Frühstücksfernsehen haben sie erst mal Pflegeroboter gezeigt, die zukünftig die Versorgung von älteren Personen mit übernehmen sollen.
00:23:14: das sind alles Themen an die wir uns auch in einer Gesellschaft gewöhnen müssen.
00:23:18: Wir haben viel zu wenig Pflegekräfte.
00:23:24: mit den neuen politischen Vorhaben, die es da so gibt, werden das in Zukunft nicht unbedingt mehr werden.
00:23:31: Man muss natürlich schauen wie wir die Unternehmen mitnehmen?
00:23:34: Wie wir die Kliniken entlasten können?
00:23:36: Wie gegebenenfalls mit Einsatz moderner und schlanker Tools auch diese Abwehrhaltung einzelner Berufsgruppen gegen Digitalisierung auch entgegenstehen können?
00:23:48: Wir müssen sie einfach mitnehmen!
00:23:49: Das ist ein ganz großer Erfolgsfaktor die wir bringt umsetzen müssen.
00:23:55: Und genau da ist es nämlich dann auch spannend, wir hören, das wird immer komplexer und dementsprechend wird aber auch die Resilienz der Krankenhäuserkomplexe.
00:24:04: Wenn wir jetzt vom BCM sprechen, ist es so dass einfach mehr Systeme dann auch Brücksicht werden müssen.
00:24:11: wenn wir jetzt auch immer mehr von diesen Roboter Maschinen wirklich die Entlastung bieten aber auch abhängig werden was passiert wenn sie dann auch ausfallen in bestimmten Krisensituationen?
00:24:22: wird auch gerne noch mal zu unserer Kernfrage zurückkehren, der Resilienz im Krankenhaus.
00:24:30: Und was mir gerade noch so ein bisschen durch den Kopf geschwört ist... Ich habe das auf jeden Fall verstanden und aufgenommen, was ihr gerade alles gesagt habt!
00:24:38: Und ich sehe das genauso dass es eine Riesenherausforderung ist, was ich so im Kopf hatte wenn wir jetzt diese ganzen Prozesse aufgenommen haben.
00:24:46: Was definitiv auch ne Belastung ist Verschiedene Themen, manche Prozesse sind vielleicht dokumentiert.
00:24:54: Andere sind dokumentiert aber nicht so wie in der Bar, wie es eigentlich abläuft andere gar nicht.
00:24:59: wenn wir das dann erst mal alles geschafft haben Wie machen wir dann weiter?
00:25:04: Ja also wir gehen dann wirklich auch intensiv in die Gespräche mit den Unternehmen und schauen wie können wir die einzelnen Prozessen absichern?
00:25:13: brauchen wir die Prozesses wirklich?
00:25:15: sind sie denn wirklich kritisch bzw.
00:25:18: zeitkritisch, wie schnell brauchen wir sie?
00:25:21: Welche Abhängigkeiten gibt es darunter?
00:25:22: also was brauche ich damit das alles funktioniert?
00:25:26: und wenn wir das alles haben dann erstellen wir gemeinsam mit den Kunden Pläne Notfallpläne später auch wieder Anlaufplänen um das Ganze eben möglichst klar und durchstrukturiert wieder zum Leben bringen zu können, damit wir eben möglichst wenig Zeit verlieren die uns durch das unerwartete Ereignis von dem wir eingangs gesprochen haben mit einfällt.
00:25:53: und das sind eben auch Punkte weswegen es so wichtig ist dass wir wirklich transparente Informationen bekommen, um das wirklich so realitätsnah wie nur irgend möglich abzubilden.
00:26:06: Wir üben das Ganze auch.
00:26:07: wir proben das ganze also nur weil wir das jetzt irgendwo niedergeschrieben haben heißt ja nicht dass es tatsächlich funktioniert.
00:26:14: eine eine frühere Chefärztin Kollegin hat immer gesagt in der Realität sieht die Wirklichkeit ganz anders aus.
00:26:21: Das trifft's ganz gut.
00:26:22: du sitzt dann da und plötzlich Keine Ahnung, kommt irgendjemand anderer um die Ecke?
00:26:28: Dann wird uns zuvor ein Prozess genannt.
00:26:31: Der superwichtig ist der läuft aber schon seit fünf Jahren nicht mehr und so weiter und sofort Und deswegen ist es wichtig im Vorfeld zu üben dass das im Ernstfall eben bissel reibungsloser läuft.
00:26:40: Bei den Prozessen geht's ja darum dass sich Es ja in irgendeiner stelle auch entschieden werden muss.
00:26:44: was sind denn überhaupt die prozesse die ich So schnell wie möglich wieder an start bringen muss um das Unternehmen finanziell, wirtschaftlich am Laufen zu halten?
00:26:57: oder bei Krankenhäusern natürlich dann, um das Menschenleben gerettet werden?
00:27:03: und so was halt alles.
00:27:06: An welcher Stelle oder wer entscheidet in dem Moment eigentlich welche Prozesse da die kritischen Prozese sind?
00:27:13: Das ist tatsächlich aus einer Kaskade heraus.
00:27:15: also du bewertest möglichst alle Prozesse dahingehend, ob du finanzielle Einbußen hast.
00:27:23: Ob du personelle Einbusen hast, ob Leib und Leben in Gefahr ist, ob die Aufgabenerfüllung weiter vorangeht?
00:27:34: Und das sind alles Aspekte, die du bewertest.
00:27:37: Dann gehst du in diese Business Impact Analyse auch noch weiter hervor, die wir da durchführen.
00:27:43: Welche Abhängigkeiten gibt es denn in diesen Prozessen?
00:27:45: Und dann stellst du fest, oh, du hast aber hier einen ganz wichtigen Prozess.
00:27:49: Sei's das Krankenhaus-Informationssystem und bei der Klinik zu bleiben.
00:27:53: Das muss laufen.
00:27:54: Es sind alle Patienteninformationen drin.
00:27:55: Das ist quasi das wichtigste Tool einer Klinique.
00:28:00: Ich brauche dazu aber ein Netzwerk.
00:28:02: Ich brauch AD, ich brauche dies, ich braucht dass, ich brauchen jenes, ich brauch welches... Dann hilft es nicht, dass du jetzt deine gesamte Manpower die du im Moment noch zur Verfügung steht darauf anzusetzen das dir dieses KISS dieses Krankenhausinformationssystem wieder an den Start zu bringen wenn's AD noch nicht wirklich läuft oder wenn das Netzwerk noch nicht da ist.
00:28:20: Oder ich mir nicht sicher sein kann, dass die Stromversorgung stabil läuft.
00:28:25: Das sind eben wirklich Themen Die müssen im Vorfeld sitzen.
00:28:29: Gegebenenfalls muss man auch sich Gedanken machen, das haben wir gerade aktuell bei einem Kunden den Rebecca und ich gemeinsam betreuen, wo wir uns Gedanken machen müssen naja was ist wenn ich einen Ausweichstandort brauche?
00:28:40: Da muss ich auch in diesem Ausweichenstandort sicherstellen dass ich das wieder an den Start bekomme.
00:28:45: Und all das sind Sousszenarien die du bewerten musst und die dann eben eine Kaskade Bewertest und dann eben auch Ja ein Noordes und sagst okay gut Wenn das alles zusammen ist dann kann ich damit wieder an den Start gehen und so kannst du eben relativ einfach sehen, okay gut.
00:29:03: Wenn ich das ein oder andere System habe von dem ja zuvor hundertprozentig versichert worden ist, dass es das absolut wichtigste im ganzen Unternehmen hat keine Abhängigkeiten spielt nirgendwo mit rein Dann fällt's vielleicht an der einen oder anderen Stelle auch zum Opfer.
00:29:17: Wichtig ist wie gesagt immer der Blick auf das gesamte Unternehmen Auf die Geschäftsfortführung Und da hilft es manchmal nicht der Prophet im eigenen Land zu sein, dass dann eben auch von außen auch mal mitgegeben wird.
00:29:33: Weil aus der Erfahrung heraus gerade wenn ich bewerten muss wie wichtig ist denn dieser Prozess das er wieder ans Laufen kommt?
00:29:41: dann habe ich den einen übereifrigen Kollegen oder Mitarbeiter beim Kunden, der sagt zehn Minuten länger darf das nicht ausfallen.
00:29:49: Die eigenen
00:29:49: Prozesse sind immer die wichtigsten?
00:29:52: Genau und dann hast du andere, die sagen so ja kann zwei Wochen ausfällen.
00:29:56: meistens ist es genau ungekehrt weil die Kollegen die sagen es kann zwei wochen dauern das sind die eben keinen Bock drauf haben dass am Sonntagmorgen um drei angerufen werden und sagen so dein Prozess oder dein System läuft nicht mehr und genau gilt es herauszubekommen.
00:30:12: Aber
00:30:13: das ist ja auch ein wichtiges Thema mit diesen ganzen Prozessen und dieser Kaskade, wenn wir wissen okay wir brauchen die und die Grundlagen damit dass überhaupt laufen muss.
00:30:21: Wir brauchen eine Notstromversorgung vielleicht, damit überhaupt die Systeme dann laufen.
00:30:26: Damit diese Systeme laufen brauchen wir einen AD-Netzwerk und was weiß ich nicht alles.
00:30:30: aber ganz wichtig ist ja dann auch Leute zu haben, die einmal wissen wie Pläne dann sozusagen ablaufen, aber natürlich die dann auch innerhalb dieses Plan richtig agieren können.
00:30:45: Genau so sieht es aus weil auf dem Platz alles theoretisch wir kennen's alle das ist ganz schön.
00:30:52: ich hatte letztens mit einer Software als ich die Schulung teilgenommen habe, vollkommen Sinn gemacht bis ich es dann in der Praxis probiert habe und ich sage okay das funktioniert hinten und vorne nicht.
00:31:02: Und genauso ist es auch wenn wir über Resilienz und vor allem gerade im btm Bereich sprechen.
00:31:08: Wir schauen uns natürlich das theoretische an, wir schauen uns die Prozesse an.
00:31:11: Aber dann geht es darum wie setzen wir das auch um?
00:31:13: Und im Krankenhausumfeld bedeutet das natürlich zum Beispiel Notströbenversorgung.
00:31:18: aber wenn wir jetzt wirklich von Krisen wie Überschwemmungen, wie Bombenfund, wie Feuerreden Evakuierung Wohin evakuiert?
00:31:30: Wo sind die nächsten Krankenhäuser, wo können wir Not-Intensivstationen aufbauen.
00:31:35: Was brauchen für eine Notfallintensivstation?
00:31:40: Welche Systeme, welche Computersysteme... Leitungen.
00:31:46: Also das hängt einfach sehr, sehr viel dahinter und vorhin wurde schon erwähnt da ist es eigentlich dann egal was es ist ob der Bombenfund ist, ob die Überschwemmung ist.
00:31:57: wir brauchen für beides dasselbe wenn's um Evakuierung zum Beispiel geht und da hängt einfach ja sehr sehr viel dran im Umfeld und da brauchen wir die Mitarbeiter die wissen was sie tun Und die dann das durchführen können.
00:32:11: und vor allem ganz wichtig ist dabei auch die Rollenklarheit.
00:32:14: Wir reden beim BCM immer über den Krisenstab, da wird Bärbel ein bisschen mehr dazu erzählen können was rollenmäßig ist.
00:32:23: aber wir brauchen auch... Wir müssen wissen in der Notsituation wer übernimmt welche Rolle auch auf der Arbeitsebene oder operativen Ebene.
00:32:32: Wie kann das gelingen?
00:32:33: Die Mitarbeiter richtig mitzunehmen bzw.
00:32:36: da in die richtige Bahn zu lenken, sage ich mal?
00:32:39: Also das ist natürlich dann wirklich klassisches Change Management, die Leute mitzunemen, Ängste wahrzuneben weil es sind Ängse da und es geht um eine Ausnahmussituation Praxisnah zu üben so nah am an der realen Welt wie möglich, damit sich wirklich die Leute auch mental darauf vorbereiten können was könnte wirklich passieren.
00:33:02: und dann auch die Feedback-Grunden.
00:33:04: Also diese Lessons learn sind unvermeintlich und sie sind ganz wichtig zu schauen Was ist gut gelaufen?
00:33:10: Und was ist nicht gutgelaufen?
00:33:12: Wir reden immer sehr häufig von so einer Fehlerkultur notwendig.
00:33:16: Man darf keine Angst haben zu sagen, das ist nicht gut gelaufen.
00:33:20: wir wollen die Verbesserung und es natürlich in der Übung um einiges lieber als wenn der Notfall eingetreten ist auch nach dem Notfall natürlich dann zu reflektieren was ist gut gelauffen?
00:33:30: Was ist um einfach Anpassungen machen zu können und auch die Prozesse immer wieder zu verbessern.
00:33:37: Und Prozisse hört sich immer so theoretisch an, aber es geht ja wirklich darum zu schauen wie können wir arbeiten?
00:33:45: Und dann auch zu schauen Wie macht man das nachhaltig im Krankenhausumfeld.
00:33:50: Es ist ein sehr dynamisches Umfeld.
00:33:51: Leute kommen Leute gehen Es wird jetzt eine komplette Generation in Rente gehen, die nächsten fünf Jahre.
00:33:59: Dementsprechend geht es halt auch darum das kontinuierlich zu machen und dass nicht nur als einmalige Sache zu verstehen sondern wirklich als integraler Bestandteil des Unternehmens und der Schulung.
00:34:10: Genau du hast gerade schon von der Angst gesprochen.
00:34:13: Angst schafft Fehler großes Thema immer wieder uns eben auch an vielen, vielen Ecken und Enden begegnet.
00:34:23: Das ist zum einen die Angst, dass ich obsolid werde, wenn ich jetzt Informationen weitergebe, dass nicht mehr wichtig bin, dass sich ersetzt werden kann... durch wen oder was auch immer.
00:34:36: Das ist vielleicht auch die Angst, etwas falsch zu machen und all das sind Themen, die wir eben mit berücksichtigen müssen, die einfach mit reinspielen in das ganze Thema.
00:34:43: weil am Ende des Tages ist es für uns im BCM wichtig dass wir diese Angst außen vorlassen können und das müssen wir schaffen wie Mitarbeitenden dahingehend zu befähigen, dass sie wirklich sich auf die Situation fokussieren können durch Übungen, durch klare Organisation.
00:35:07: Deswegen du hast dankenswerterweise den Krisenstab schon erwähnt also wir haben im Normalbetrieb haben wir im bcm sprechen für von der allgemeinen Aufbauorganisation die einfach vorhanden ist, wo ich dann kleinere Störungen und so weiter mal beheben kann.
00:35:23: Das kann ich immer noch selber machen, das geht ganz gut.
00:35:26: Und da gibt es die besondere Aufbauorganisation an anderen Stellen eben auch ja nochmal erweitert, wo dann wirklich auch Kollegen drinsitzen, die ganz klar wissen was im Unternehmen wichtig ist, was wer wo an Informationen hat, was benötigt wird Zugang zu diesen Notfallplänen hat und die in jedem Punkt oder an jeder Stelle immer mit informiert werden müssen, sollen und eben auch beraten können.
00:35:56: Und das ist eben extrem wichtig, dass die Mitarbeitenden auch das kennen und Vertrauen dazu schaffen die Kollegen mitzunehmen.
00:36:05: Also ich hatte es bei uns im Klinikumfeld eben mit einem oder anderem Großschadens-Szenario, das wir da hatten.
00:36:12: Du hast dann plötzlich Leute da, die können nicht mehr, die arbeiten und agieren nicht mehr so wie man's von ihnen erwarten würde und man braucht einen kühlen Kopf.
00:36:20: Das habe ich mich nämlich gerade gefragt was würdet denn sagen?
00:36:24: Wie sieht das überhaupt in der Praxis aus?
00:36:28: werden die beiden Themen, die wir gerade besprochen haben auch so zusammen betrachtet?
00:36:33: oder ist es eher... Wir machen BCM aber eher kein Change Management.
00:36:38: Oder ist das wirklich, dass ihr sagt in der Praxis wird auch beides zusammen gemacht?
00:36:45: Ich kann mir nämlich persönlich sehr gut vorstellen, dass er diese organisatorischen, die organisatorische Schiene ist auf der eher der Wert gelegt wird.
00:36:54: Ja tatsächlich wird es verstärkt darauf wertgelegt weil der menschliche Faktor nicht wirklich greifbar ist.
00:37:00: Da tun sich Unternehmen sehr, sehr schwer – nichtsdestotrotz muss ich sicherstellen!
00:37:05: Also wenn ich hingehe und ich spreche da aus absolut eigener Erfahrung… Wenn ich ein Notfallhandbuch aufbaue – vierzig, fünfzig, sechzig Seiten ….
00:37:13: Und es kommt zu einem Szenario und ich sitze nun da und der Wald brennt der Keller steht unter Wasser oder sonstiges, die Notstromversorgung springt nicht an beim Blackout.
00:37:24: Dann muss ich plötzlich Entscheidungen treffen und ich muss reagieren.
00:37:28: Und dann fange ich nicht an vierzig, fünfzig, sechszig Seiten durchzulesen sondern da muss jeder wissen was zu tun ist.
00:37:34: Jeder muss die Handgriffe kennen, jeder muss wissen an wen ich mich wenden kann.
00:37:49: diese Information jetzt eben weiter, eben völlig angstfrei.
00:37:52: Wir müssen da wirklich auch bei den einen oder anderen an einer Fehlerkultur arbeiten.
00:37:55: und was sagt?
00:37:56: Ich kann Fehler offen und ehrlich zugeben und weitergeben und muss keine Angst um Repressalien zu haben.
00:38:03: Das kommt uns alles entgegen.
00:38:07: Lieber bekomme ich eben ein Hinweis.
00:38:09: das passt nicht ganz.
00:38:10: Da entsteht nichts Großes draus ja wunderbar aber schlimmer ist es doch wenn mir irgendwelche Vorkommnisse nicht gemeldet werden, weil die Personen Angst haben das zu tun und weiterzugeben.
00:38:23: Da ist der Schaden wesentlich größer.
00:38:24: deswegen darf man meiner Meinung nach BCM und Change Management nichts losgelöst von einander betrachten.
00:38:33: wir sind im BCM klar eher in einer technisch organisatorischen Ebene drin aber eben gerade dieser personelle dieser menschliche Faktor ist so wichtig bei egal was nicht ausacht lassen.
00:38:48: Ich glaube auch, dass das vermehrt kommt und ich glaube auch ,dass es vermehrт gesehen wird.
00:38:52: dadurch, dass die Krisen sich vermehren leider durch mehr Waldbrände, durch mehr Überschwemmung, durch mir extreme Szenarien, durchmehr Cyber Angriffe natürlich auch müssen wird auch gesehen, dass Die Vorbereitung einfach mehr ist und dass die Leute auch mitgenommen werden müssen und da auch wirklich verstärkt mehr darauf geschaut wird, was brauchen denn die Leute?
00:39:18: Und das ist auch psychologische Unterstützung.
00:39:22: Weil wie gesagt wenn so ein Falleingriff trifft im Krankenhaus dann müssen die Leute funktionieren und meistens funktionieren die Leute auch tatsächlich in Krisensituationen sehr gut.
00:39:32: aber man darf natürlich auch nicht vergessen Die Krise ist vorbei und die Leute müssen eigentlich am nächsten Tag wieder dastehen betreiben und das kann man eigentlich von Leuten wenig verlangen.
00:39:48: Und dementsprechend ist es nicht nur zu schauen, wie kommen wir durch die Krise?
00:39:51: Sondern wie wird die Krese auch danach begleitet sowohl im Vorfeld.
00:39:55: Wir bereiten wir darauf vor dass Ärztinnen und Ärzte zum Beispiel auch sehr schwierige Entscheidungen in solchen Situationen treffen müssen aber dann auch wenn sie getroffen wurden und die Krisse vorbei Sie sich dann auch gut aufgehoben fühlen und auch eine Begleitung erfahren, durch diese Krise wirklich ganzheitlich durchzukommen.
00:40:18: Verstehe.
00:40:20: Also wir haben jetzt ganz viel gehört zur Resilienz in Bezug auf oder wie BCM da umgeht?
00:40:26: Wie ACM dabei unterstützen kann?
00:40:29: Und wie wichtig es ist halt eben diese Felder zu betrachten und nicht separat sondern gemeinsam.
00:40:36: die Frage, die sich mir stellt, wenn wir als SVA bei so einem Krankenhaus dabei unterstützen und die entsprechende Awareness für dieses Thema schaffen.
00:40:51: Und sage ich mal, dass so ein Resilienzprojekt irgendwann mal abgeschlossen werden wird, falls das überhaupt der Fall sein kann?
00:41:03: Wie sieht dann dieses Krankenhaus aus?
00:41:04: wie?
00:41:06: was hat das Krankenhaus denn?
00:41:08: Was bedeutet ein Krankenhaus?
00:41:11: dass eine Resilienz vorzeigen oder aufweisen kann und quasi für einen Notfall gesichert ist.
00:41:19: Was gibt es dann dort?
00:41:21: Tatsächlich ist es so, wenn wir Resilience verstehen als Anpassungsfähigkeit haben wir ein Unternehmen das auf unterschiedliche Erfordernisse an Forderungen reagieren kann.
00:41:33: Es hat Instrumente an der Hand, die sie selbst anwenden können neuen Anforderungen, die regelmäßig eintreffen oft tagtäglich kleine Veränderungen reagieren zu können.
00:41:48: Sie wissen wie sie damit umgehen?
00:41:50: Sie haben eine Belegschaft, die ehrlich mit ihren Ressourcen umgeht, die eben auch ganz ehrlich mal hingeht und sagt so gut.
00:41:58: Haben wir bei Corona als Beispiel gesehen ich bin jetzt mal krank!
00:42:02: Ich bin zu Hause.
00:42:03: das ist ein Aspekt den haben völlig verlernt, leider Gottes da haben wir nichts gelernt aus Corona heraus.
00:42:10: Wenn ich erkrankt bin und ich bin eine Woche zu Hause geht es mir danach besser und ich verschlepp vielleicht nicht um dann sechs, sieben, acht Wochen krank danach das sind alles so Kleinigkeiten die man mitnehmen kann und die ein Unternehmen danach ausmacht.
00:42:25: und dass denn eben auch ein Unternehmen von oben herab nach unten Durchgängigresilienz, es braucht eben sehr viel Verständnis auf allen Ebenen.
00:42:35: Man muss ehrlich zu sich, zu seinen Prozessen sein auch zu den Dingen die man schaffen kann dass man wirklich diesen inneren Anspruch hat auch mal hingehen können.
00:42:46: das so dieser Fakt der ist genug das reicht aus.
00:42:50: ich muss nicht zwei hundert Prozent bringen obwohl nur hundertprozent gefordert sind, das macht es umso schwerer an der anderen Stelle.
00:42:58: Weil wir eben auch ganz andere Erwartungshorizonte erwecken.
00:43:02: und um das geht's eben, dass jeder klar weiß was seine Aufgaben sind, was die Möglichkeiten sind, Was ich bewältigen und was sich schaffen kann Und eben auch Ja wie ich meine Kollegen dazu zu befähige.
00:43:18: Genau also Wir haben ein Unternehmen was sich sicher fühlt muss sich die Mitarbeiter sicher fühlen und keine Angst haben vor Krisen, aber wir haben auch ein Unternehmen was zusammenwächst.
00:43:29: Wir waren letztens beim Kunden gewesen und haben die Frage gestellt, wann hat sich die Organisation als ganzes Mal verbunden gefühlt?
00:43:37: Und die Antwort war wirklich eindeutig.
00:43:39: also es war kein BTM-Projekt gewesen, aber es war wirklich dieses in Krisensituationen.
00:43:45: Interessanterweise bei Überschwemmungen... Der Klinikverbund hatte eine Überschwimmung gehabt und Covid.
00:43:53: Das war da interdisziplinär, alle haben an einem Strang gezogen wir haben für eine Sache gearbeitet.
00:43:58: Und wenn wir es selber reflektieren wissen wir selber, wenn's ne private oder auch im beruflichende Krisensituation ist und wir haben dieses Gemeinschaftsgefühl, wir arbeiten alle für ein Ziel hin dann ist dieses Gemeindschaft gefühlt und das zu übertragen und hoffentlich nicht in der Krise.
00:44:17: Wir wollen eigentlich nicht, dass eine Krise eintritt.
00:44:19: Wir wollen nur darauf vorbereitet sein.
00:44:21: aber schon allein diese Vorbereitung es ist ein interdisziplinäres Vorhaben so Resilienz zu werden entsteht auch schon im Vorfeld ein gewisses Zusammengehörigkeitsgefühl.
00:44:34: wir wissen wir können zusammenarbeiten.
00:44:35: wir haben im Alltag unsere Differenzen vielleicht in jedem großen Unternehmen ist das so.
00:44:40: aber wir wissen wie können uns im Notfall aufeinander verlassen und daraus geht man
00:44:45: dann auch raus
00:44:45: war nicht wirklich sehr schön beschrieben.
00:44:49: Fabi und ich haben uns gerade beide so angeguckt und beide genickt, es war ja schön.
00:44:55: Ja was?
00:44:56: Also ich kann mir das tatsächlich auch gut vorstellen dass wenn man in dem... Wenn man da gut aufgestellt ist und gemeinsam dann als Krankenhaus also Unternehmen durch eine Krise kommt die alle fordert und am Ende kann man stellen alle fest Das haben wir gut gemeistert, einfach gut gewuppt.
00:45:18: Dann stärkt das natürlich alle Mitarbeiter untereinander.
00:45:23: zu dem Krankenhaus und dem Unternehmen von daher kann ich absolut nachvollziehen dass so was da ist.
00:45:31: Und gerade wenn ein Krankenhaus in diesem Bereich eben die Erwähne schon hat und seine Mitarbeiter befieh' ich auch in solchen Situationen richtige Entscheidungen zu treffen oder zumindest auch keine Angst vor falschen Entscheidungen haben, sondern lieber sagen trifft eine Entscheidung.
00:45:51: Ob die hundert Prozent richtig ist können wir nachher immer noch feststellen.
00:45:54: aber Hauptsache Wir haben erstmal eine Entscheidung getroffen und wir versuchen den Laden am Laufen zu erhalten.
00:45:59: Versuchen weiterhin Menschenleben zu retten und müssen deswegen halt auch mal schnell reagieren und schneller giren zwar jetzt nicht überhastet nicht dass wir natürlich auch von einer Stäuberpfeile zur nächsten und stäubern.
00:46:13: Also nicht von einer Stäberpfeil, sondern die Ruhe bewahren als Mitarbeiter.
00:46:25: Das ist krass.
00:46:29: Ich hab das gar nicht um den Schirm gehabt.
00:46:32: Generell das ganze Thema was Resilienz angeht... ... nähergebracht, weil ich hatte das einfach vorher so gar nicht auf dem Schirm.
00:46:42: Sondern hab das halt immer so... Wahrscheinlich als Selbstverständlichkeit abgetan, aber mir natürlich auch nie bewusst darüber Gedanken gemacht und da, ich glaube dass das geht wahrscheinlich einig so die nicht unmittelbar mit mir sowas zu tun haben.
00:46:56: Und natürlich ist es im Krankenhausumfeld oder natürlich auch bei unseren... Ja, woher denkst du?
00:47:05: Ich glaub eigentlich, ich vergesse das halt!
00:47:10: Kritis, danke.
00:47:11: Jetzt ist mir eingefallen ich wollte also im Krankenhausumfeld und unseren anderen Kritis unternehmen die Strom Wasser andere Lebens lebenswichtige Infrastruktur verwalten und managen.
00:47:26: Die sind ja für dieses Jahr alle wichtig Und die haben das wahrscheinlich auch auf dem Schirm.
00:47:30: zumindest.
00:47:30: es ist natürlich so ein bisschen meine Hoffnung meiner Erwartung sollte als Als Bürger der einfach denkt Klar kümmern die sich schon darum, dass du seit immer da ist.
00:47:41: Aber wie ihr auch richtig beschrieben habt... Die Awareness muss natürlich dann halt komplett einfach da sein und es ist ein stetiger Prozess der immer wieder auf dem Prüfstand gestellt werden muss.
00:47:52: Ja ich denke das Thema ist ja auch so interessant weil sich jeder irgendwie damit identifizieren kann.
00:47:59: Jeder wenn er krank ist, wenn er irgendwas hat, wenn man ins Krankenhaus muss möchte ja erwarten und ich glaube das wird es ja eben auch irgendwie sagen, dass man da gut aufgehoben ist.
00:48:09: Und dass das alles läuft, auch wenn es solche Krisensituationen gibt wie jetzt die starke Hitze der letzten Tage.
00:48:18: Da geht man wahrscheinlich auch einfach von aus, dass es so ist.
00:48:22: aber... Es ist einfach wieder ein hochkomplexes Thema wie wir sehen ne?
00:48:28: Und man darf nicht vergessen, das Krankenhauswesen in Deutschland befindet sich gerade im sehr starken Wandel.
00:48:34: Wir haben viele Fusionen und einige Innozolvenzen.
00:48:38: da ändert sich einfach sehr viel und wir haben vorhin schon darüber gesprochen.
00:48:42: bestehende Prozesse müssen zusammen fusioniert werden.
00:48:44: zum Beispiel und es sind noch mal zusätzliche Herausforderungen die kommen Kulturen, die da aufeinander stoßen aus verschiedenen Häusern.
00:48:53: und wie gesagt ist halt kein einmaliger Prozess nicht eine einmalige Schulung, sondern man muss einfach sicher gehen dass das auch breitsübergreifend Häuser übergreifend einfach weiter transportiert wird.
00:49:08: Das würde ich vielleicht gleich noch mal als kleinen Aufhänger nehmen, also auch gar nicht lange dauern weil ich glaube wir sind wieder schon gut dabei mit der Zeit immer.
00:49:21: Aber als kleiner Blick in die Zukunft, wir hatten es vorhin schon oder du hast das glaube ich sogar kurz angesprochen.
00:49:29: Was würdest du dann oder würdet ihr sagen mit so Themen KI Digitalisierung auch wenn ich bei Digitalisierung jetzt ungern von Zukunft sprechen möchte?
00:49:37: Aber es ist halt weiterhin einfach so.
00:49:41: Da kommen sicherlich sowohl Herausforderung als auch Chancen mit oder was wie seht ihr das?
00:49:49: also Chancenen auf jeden Fall Sowohl für Mitarbeiter, sage ich mal so als auch für die Patienten.
00:49:56: Dementsprechend gibt es wirklich viele... Wir arbeiten mit tollen KI-Partnern zum Beispiel gerade im Krankenhauswesen.
00:50:05: Aber auch das ist wirklich sehr vielfältig.
00:50:08: Redet man vom medizinischen Bereich, redet mal vom pflegerischen Bereich und von der Administration.
00:50:15: Es ist einfach sehr komplex und wir dürfen natürlich nicht vergessen mit allem was wir reden bei den Ausgaben im Krankenhaus immer von Steuergeldern.
00:50:27: Das ist unser alles Geld, was wir natürlich wollen.
00:50:29: Dass es zierhaft investiert wird und für uns alle auch eine Versorgung sichergestellt wird.
00:50:36: Dementsprechend ist das ein komplexes Thema.
00:50:40: und die Digitalisierung ja Wir sind natürlich mittendrin Und man darf nicht schlechter reden als es ist.
00:50:48: Wir stellen uns da manchmal immer im Deutschland schlechter dar, als wir sind.
00:50:51: Wir haben da schon auch einiges wieder aufgeholt und das Interesse ist da.
00:50:55: aber wir müssen natürlich auch auf die finanziellen Mittel achten.
00:50:59: Bebel was würdest du noch dazu sagen?
00:51:01: Ja ich würde ansonsten aber auch gerne noch mit dazugeben und das gleich auch als an Appell an alle dass man auch wirklich mal schaut Was ist denn schon da?
00:51:12: Eine Klinik braucht nicht das fünfunddreißigste Tool, um am Schluss die gleiche Aufgabe zu erledigen.
00:51:18: Man kann auch wirklich Systeme ineinander integrieren.
00:51:23: Vereinfachen vereinheitlichen.
00:51:25: keine Angst vor Standardisierung an der einen oder anderen Stelle haben aber immer eben wie gesagt die die Mitarbeitenden mitnehmen.
00:51:32: und gerade natürlich in meiner Rolle bin ich natürlich mal sehr zugespalten Richtung Richtung KI und noch mehr Digitalisierung.
00:51:40: Es ist ein wunderbares Segen an sehr, sehr vielen Stellen.
00:51:43: Aber es bietet eben auch... einige Einfallstore.
00:51:46: Umso wichtiger ist es, dass dann auch gerade unsere Kollegen das vernünftig stabil halten und die Systeme abhärten, dass das eben überprüft und beschützt wird.
00:51:57: an der Stelle aber eben auch, dass wir eine Möglichkeit finden, die Kunden mitzunehmen, dass vor dem Hinblick mit Fachkräftemörgel
00:52:08: etc.,
00:52:10: der immer älter werdenden Gesellschaft mit großen Demokratie-Wandel, wo wir das Thema haben.
00:52:15: Dass eben leider Gottes viele Jobs im Gesundheitswissen nicht mehr so toll modern sind und sonstiges und dadurch weniger Personal zur Verfügung haben können wir natürlich mit KI oder generell Digitalisierung und Technik sehr viel Themen auch vereinfachen und Entlastungen schaffen.
00:52:36: Also es gibt einige sehr renommierte Kliniken, die eben auch hingehen und sagen so unsere Mitarbeiter müssen keine vierzig Stunden mehr arbeiten.
00:52:44: Dann gehen wir auf fünfunddreißig, achten dreißig Stunden.
00:52:46: Wir geben ihnen mehr Freiraum, dass sie sich auch besser erholen können und sehen zu wie wir sie möglichst gut durch Digitalisierung unterstützen.
00:52:55: Und das ist natürlich ein großer Faktor den wir nicht aus den Augen verlieren dürfen.
00:53:00: Und gerade auch an dieser Stelle wieder sei es der Hälzkerbereich erwähnt nimmt die Kollegen gerne Mit ins Boot holst du dazu auf jeden Fall.
00:53:10: An der Stelle auch ganz passend bei Wünschen, Rückfragen, Kontakt gerne an podcast at svad.
00:53:19: dann schicken wir das gerne weiter oder Fabi?
00:53:21: Genau so machen wir es!
00:53:24: Wenn wir schon von Appellen sprechen, würde ich gerne noch ein Appell an die normale allgemeine Bevölkerung richten.
00:53:31: Weil es jetzt einfach gerade dieses Thema ist mit dieser Hitze, mit verstärkter Waldbrandgefahr und teilweise auch schon einen Massenanfall von Verletzten durch diese krasse Hitze.
00:53:42: Wir nehmen unser Gesundheitssystem sehr oft als gegeben da.
00:53:47: Wir haben sehr gutes Gesundheitssystem im Vergleich auch zu anderen Ländern.
00:53:52: Aber man darf trotzdem nicht vergessen, es arbeiten dort Menschen die bei solchen Hitzetemperaturen arbeiten müssen in manchen Fällen mit Vollmontur.
00:53:59: das ist nicht schön.
00:54:00: wir haben das ist tatsächlich ein Nachteil viele Krankenhäuser in Deutschland die noch nicht klimatisiert sind und dass man sich da Bürger wirklich dementsprechend verhält und bei dem wird er vielleicht nicht unbedingt im Marathon laufen muss, sondern die Notaufnahme
00:54:18: für Gruppen,
00:54:19: die wirklich ältere Personen, jüngere Personen oder Kinder schaut.
00:54:24: Dass man sich so verhält, dass das Gesundheitssystem noch nicht zusätzlich belastet, weil gerade bei solchen Extremtemperaturen, ob es jetzt Hitze ist, ob das Überschwemmungen sind, einfach Krisenfälle und Störungen realistischer?
00:54:39: Da sprichst du mir aus der Seele.
00:54:40: Das hätte ich selber nicht anders formuliert und gebe dir da absolut recht.
00:54:47: Und finde das sehr gut, dass wir es hier an dieser Stelle halt auch nochmal so erwähnen.
00:54:55: Du hattest ja schon die Uhrzeit angesprochen oder die Dauer angesprochen.
00:55:00: Resilienz in Krankenhäusern zusammengefasst.
00:55:03: Bring's mal einen Punkt!
00:55:04: Was hast du gelernt?
00:55:06: Oh, damit habe ich dich jetzt überfallen.
00:55:08: Damit hast du mich gerechnet.
00:55:09: Das finde ich schon misstreten.
00:55:10: also was ich verstanden habe auch wenn wir jetzt nochmal auf die beiden Themengebiete zurückblicken dass BCM in irgendeiner Form die organisatorische Grundlage schafft mit Prozessen mit Plänen sozusagen diese Grundlage für die Resilience schafft aber die richtige Resilienz dann eigentlich erst durch Menschen kommt, dass sie in diesen... Wir haben das vorhin genannt zum Einstieg.
00:55:42: Extrem Situationen?
00:55:43: Nein!
00:55:44: Ausnahmezustand richtig zu handeln und wissen was die tun und dementsprechend erst das Zusammenspiel aus beiden Bereichen dann eigentlich erst diese Resilienz schafft.
00:55:57: Genauso sehe ich es auch, genauso habe ich's auch verstanden.
00:55:59: Ich hoffe, das ist richtig so weil eben es bringt dir halt nichts, wenn du tatsächlich das einfach nur runter definierst.
00:56:08: So was muss getan werden?
00:56:11: Wenn XY oder welche Prozesse müssen so schnell wie wieder ans Laufen gebracht werden und wie sondern am Ende des Tages muss natürlich auch jemand da sein der das ja doch macht.
00:56:21: Der ist umsetzt die Ruhe bewahrt und der bevollmächtigtes Dinge zu tun.
00:56:27: von daher dass ich hoffe dass das haben wir so
00:56:31: kurz
00:56:32: Und bündig zusammengefasst.
00:56:34: Das habt ihr definitiv und an der Stelle vielleicht auch nochmal der Hinweis, also jeden noch so kleine umgesetzte Idee hilft uns weiter macht das Unternehmen resilient und genau um das geht Genau
00:56:48: Prozesse und die Menschen im Einklang?
00:56:51: Habt ihr eigentlich?
00:56:52: jetzt hätten wir gerade noch eine wichtige Frage ein und ich wundere mich warum mir die vorhin nicht gekommen ist.
00:56:57: Ich habe es glaube ich auch im Vorfeld gar nicht gestellt, um uns da jetzt irgendwie abzusichern.
00:57:01: Aber habt ihr eigentlich irgendein richtig fieses Negativbeispiel?
00:57:07: Ihr müsst selber gar nicht betroffen gewesen sein oder vielleicht mal aus der Presse gelesen haben oder so was halt so ein richtig übles Negativ-Beispiel wo ihr mitbekommt, oha!
00:57:15: Da gab's einfach keine Vorbereitung auf das Worst Case-Szenario und dann ist das Schlimmste auch tatsächlich eingetreten Resultieren daraus, was Schlimmes passiert?
00:57:28: Ja wir gehen ein halbes Jahr zurück.
00:57:31: Es war bitter kalt man kann sich es kaum vorstellen zwei stelle geminus gerade in berlin und wir hatten keinen strom ging
00:57:41: ich erinnere mich
00:57:42: ja dunkel dunkel.
00:57:43: ich weiß Das war es auch im Übrigen sehr dunkel und dazu gab's tatsächlich einen Fall, der ging auch durch die Presse.
00:57:52: Eine ältere Dame beginnende Demenz ist aus einer Klinik, die betroffen gewesen ist, die kein Strom hatte entlassen worden ist weil einfach die Ressourcen gefehlt haben mit dem Taxi nach Hause verbracht wurden.
00:58:09: leider Gottes hat niemand überprüft Wo sie denn genau wohnt, sprich genau in einem solchen Wohngebiet, das eben auch vom Blackout betroffen war.
00:58:18: Ist die nach Hause entlassen worden?
00:58:20: Ist leider Gottes nach einigen Tagen verstorben aufgefunden worden, weil sie erfroren ist.
00:58:27: Sie ist gestürzt und konnte nicht um Hilfe rufen.
00:58:30: Das Telefon ging nicht mehr.
00:58:32: Der Sohn, der weiter entfernt wohnt hat mehrfach in der Klinik versucht Kontakt aufzunehmen, aber man konnte die Klinik eben auch nicht erreichen.
00:58:41: Man konnte keine Hinweise geben und hatte keinen Zugriff mehr auf Systeme um festzustellen das ist eine beginnende Demenz.
00:58:47: Die Dame sollte vielleicht eher in ein Pflegeheim entlassen werden oder bringen sie nach einer anderen Klinikum als nach Hause.
00:58:54: Das sind so negativ Beispiele die es einfach gibt immer wieder aufrütteln und wachrüttelnd sagen kümmert euch darum.
00:59:02: Und wie gesagt auch wenn's noch so'n kleiner Bereich ist schafft diesen Blick dafür schafft, einfach die Möglichkeiten auch sämtliche Mitarbeitenden mitzuinvolvieren, dass sie Hinweise geben können.
00:59:15: So Achtung, da passt an dem Prozess irgendwas nicht.
00:59:18: das könnte gefährlich werden.
00:59:19: Meistens sind es die, die daran arbeiten, die das sehen aber die dann nicht gehört werden.
00:59:23: Nehmen Sie ernst!
00:59:25: Ja, ich merke, das war eine schlechte Idee.
00:59:27: Das ist zum Ende des Podcasts zu... Ich wollte auch gerade sagen, dass es wirklich
00:59:31: immer ein Daumen ist.
00:59:31: Aber wir können es gerne positiv enden lassen!
00:59:35: Ja bitte rettet diesen Folgen und rettete
00:59:36: diesen Abschluss und
00:59:39: die Gefühle
00:59:39: unserer Zuhörerinnen.
00:59:42: Nein, das kann durchaus auch Positives in einer Krise stecken wie Rebecca vorhin schon erwähnt hat.
00:59:49: Das Gemeinschaftsgefühl, das größer wird plötzlich eine Erkenntnis kommen und sagen, okay gut.
00:59:55: Man hat den einen oder anderen Part, den man ihm jetzt noch mal mit dazu nimmt wo endlich der Knoten bei irgendwelchen Entscheidern geplatzt ist dass man Gelder frei macht das man Ressourcenschaft, dass man Personal einstellt.
01:00:13: Und es gibt tatsächlich auch einen Part.
01:00:15: Ich habe in der Klinik gearbeitet, wir hatten den Fall eben, den ich vorhin erwähnt hab.
01:00:21: Wir waren unmittelbar von diesem Waldbrand betroffen.
01:00:24: Vier Jahre später hatten wir einen Waldbrand wesentlich näher dran.
01:00:28: also wir sprachen von noch zwölf und ein halb Minuten die wir gehabt hätten bis die klinik geräumt hätte werden müssen.
01:00:35: glücklicherweise hat er Wind gedreht.
01:00:36: dann war man außen vor.
01:00:39: Wir waren fit, wir wussten was wir waren wo zu tun hatten.
01:00:43: Wir konnten uns aufeinander verlassen.
01:00:45: jeder wusste wie Systeme funktionieren wie ich Patienten aus dem Bett evakuieren konnte bzw.
01:00:54: transportieren konnte ganz gleich ob ich in der Verwaltung gearbeitet habe oder eben auch am Bett.
01:00:59: das war eben auch noch mal ein ganz großer Punkt und eben auch Kleinigkeiten, also wir haben es geschafft dass wir beinahe alle Mitarbeitenden als Brandschutzhelfer ausgebildet haben einfach weil wir hingegangen sind und haben gesagt gut das wäre vielleicht ganz hilfreich wenn irgendjemand zum kleines Feuer auch mal löschen könnte.
01:01:16: Wir haben dann Feuerlöscher genommen, Dummyfeuerlöcher haben die mit Wasser befüllt Stupide einmal die Woche rausgestellt in den Garten und haben gesagt, so jetzt könnt ihr alle mal einen Feuerlöscher bedienen.
01:01:28: Die Möglichkeiten hatten viele nicht wirklich.
01:01:31: also ich wenn wir hier ringsrum fragen würden wer schon mal ein Feuerlöschen in der Hand hat und weiß wie man dann betätigt?
01:01:37: Die wenigstens können es.
01:01:40: am Ende hatten über tausend Mitarbeitende die wussten wie sie sicher mit einem Feuerlüscher umgehen können.
01:01:44: Also es gibt auch durchaus positive Dinge die man rausnimmt.
01:01:47: Genau, und ich kann da auch noch ein positives Beispiel beitragen.
01:01:51: Ich habe während der COVID-IX Pandemie im Krankenhaus gearbeitet.
01:01:55: Und das war natürlich eine ganz extreme Ausnahmesituation, auch eine längere.
01:02:02: Besuche waren ja verboten.
01:02:04: Also Patienten waren alleine im Krankenhause und sie hatten wirklich viel Angst.
01:02:08: Man hat sehr, sehr viel Angst in dieser Zeit gesehen Und gerade, also das medizinische und pflegerische Personal hat es gesehen.
01:02:16: Wie viel Mühe sie sich dann gegeben haben die Zeit genommen haben mit den Patienten zu reden, so zu trösten einfach bei ihnen zu sein auch weil es einfach ganz wichtig ist und dass zu sehen wie wie viel Menschlichkeit dann einfach dahinter steckt und, wieviel Mühe es sich wirklich auch im Alltäglichen geben um trotz dieser stressigen Situation und in diesem Fall eine extremen Ausnahmesituation das Beste zu gehen.
01:02:44: Und für die Patienten dazu sein ist schon sehr bewegend gewesen.
01:02:48: Und gerade Corona wenn wir uns zu Beginn daran erinnern.
01:02:51: Wir hatten das Thema.
01:02:52: Es gab keine Masken.
01:02:53: Es gab in ganz Deutschland gefühlt keine Maske.
01:02:56: Plötzlich ging man los.
01:02:58: Keine Ahnung, bei uns waren WhatsApp-Gruppen im Ort voll mit Hilfsangeboten.
01:03:04: Mit ich zeige euch wie ich Masken nähe.
01:03:06: Habt ihr noch Gummilitzen?
01:03:07: Habt Ihr noch Knöpfe?
01:03:08: Hab da noch sonst irgendwas?
01:03:10: Das ging durch die Bevölkerung durch.
01:03:12: also es war ein unwahrscheinliches Wir-Gefühl dass leider Gottes viele Negativberichte kaputt gemacht wurde, eben auch viele falsche und fehl Informationen zu Nichte gemacht worden ist.
01:03:26: Und da der große Appell hinterfragt das wirklich und richtig und nimmt einfach mal das positive Aus Situationen mit.
01:03:37: Einfach mal das Positive Aus Situation mitnehmen, Fabi?
01:03:41: Ich hoffe es ist ein durchaus versöhnlicherer Abschluss als... ... als das Negativbeispiel für dich.
01:03:48: Absolut, also für mich auch definitiv.
01:03:52: Ja... Ich
01:03:53: finde
01:03:55: es auch wichtig, dass du heute gut nach Hause gehst.
01:03:58: Also nehmen unseren Zuhörer natürlich!
01:04:02: Das sind die... Ihr seid ja die Wichtigsten?
01:04:05: Eben, wir machen's ja für euch.
01:04:07: Und ich will es uns nicht geben.
01:04:08: Eben ist so.
01:04:10: Von daher vielen Dank, dass ihr uns zufällt.
01:04:13: Wenn ihr Fragen da draußen habt Sollt ihr das schon gesagt, schickt uns eine Mail an podcast.swa.de oder kommentiert in den kommentarfähigen Podcast-Catchern eurer Wahl?
01:04:27: Oder auch gerne bei LinkedIn... Genau!
01:04:29: Bei LinkedIn ja auch.
01:04:31: Ihr erreicht uns quasi überall.
01:04:32: wir sind auch immer für euch da.
01:04:35: Okay, so durch.
01:04:37: Ich würde noch zum Abschluss sagen vielen vielen Dank an Rebecca und Berbel dass er heute dabei war dass wir uns dieses Thema näher gebracht haben, auch die Wichtigkeit dahinter natürlich.
01:04:49: Danke, dass ihr da wart!
01:04:51: Danke für die Shows!
01:04:52: Danke,
01:04:52: das wir dabei sein durften.
01:04:54: Sehr gerne aber wirklich cool danke und ich denke... Das war's Fabi oder?
01:05:00: Das war es Solli.
01:05:01: Alles klar Dann damit verabschieden wir uns aus den Modern Workplace für heute zurück in den Alltag Aber mit neuen Impulsen für die Arbeit von morgen.
01:05:13: Bleibt neugierig, bleibt vernetzt und hört beim nächsten Mal wieder rein wenn es heißt Focus on Modern Workplace.
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